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Projekt: „Kirche Eisfeld 2017“

Abschluss unseres „Jahrhundert-Vorhabens“ Projekt Kirche Eisfeld 2017

Das Jahr 2017 mit all seinen Jubiläumsfeierlichkeiten „500 Jahre Reformation“ stellte unseren Kirchen-Projektplan noch einmal vor große Herausforderungen. Im 9. – dem letzten -  Bauabschnitt sollte es hoch hinaus gehen. Dem Himmel entgegen. Das Gerüst unserer Lieblingsgerüstbaufirma Dressel & Heintz war von seiner Erscheinung her ein „Hingucker“ und hatte mit einem Treppenaufstieg aus 24 Stockwerken und zusätzlichem Materialaufzug keine Mühe, die Höhe bis zur Dachbekrönung des Turmes zu überwinden und allen Anforderungen bestens zu genügen. Die restauratorischen Leistungen umfassten Holzarbeiten und die Schieferbedeckung von Turmdach und Laterne, das Überarbeiten von Tür und Fenstern der Turmstube, Instandsetzung der Zifferblätter der Turmuhr, Steinsanierung des großen Turmumgangs einschließlich eines neuen Schutzbelags für die Bleiabdeckung des Umgangs. Schließlich wurden am 6.Juni  Turmknauf und Wetterfahne abgenommen und erhielten in Erfurt ein vergoldendes „Prachtkleid“. Turmknöpfe sind Schatztruhen der Vergangenheit. Wir fanden bei der feierlichen Eröffnung Schriftstücke, Berichte, Geldmünzen und Zeitungen aus fernen Jahrhunderten und von der problematischen Zeit unserer Kirchgemeinde nach dem 2. Weltkrieg. Auch unsere heutige Zeit ist nun im Turmknauf vermerkt. Der 3. August – ein Festtag. Der Turm erhält seine goldene Bekrönung. Pfarrer, Bürgermeister, Handwerker, Kirchgemeinde, Gebete, Posaunenklang, auf der Marktstraße, die den Blick auf das Geschehen frei gibt, wird an die Fußgänger vom Gemeindekirchenrat Sekt ausgeschenkt!! Eben Freudenfest! Ein unvorstellbar schöner Anblick und das Zwiegespräch unserer beiden Türme von Schloss und Kirche ist eingeläutet. 

Der Tag des offenen Denkmals 2017 wurde für den gesamten Landkreis in unserer Eisfelder Kirche eröffnet. Kein Wunder!! Nach zehn Baujahren wurde das „Projekt Kirche Eisfeld 2017“ fertiggestellt ohne Überschreitung im Terminplan und Finanzierungsplan. Wo findet man das heute noch!!

Wir haben dieses anspruchsvolle Vorhaben begonnen und in Angriff genommen für die, die nach uns kommen, und dass die Generation unserer Kinder und Enkel noch einen würdigen Ort hat, Gott zu preisen und zu lobsingen. Eine Stadt braucht eine Kirche, um zu danken, zu beten und zu bitten in Freud- und Leid-Situationen.

Das alles konnte nur so gelingen mit einer Stadt, die sich zu ihrer Kirche bekennt 

  • mit Fördergebern, die uns finanziell erheblich unter die Arme gegriffen haben
  • mit Firmen und Handwerkern, die hier Jahr um Jahr ihr Bestes gaben
  • mit privaten Spendern von Nah und Fern, die uns immer wieder beigestanden haben

Dank dafür und große Freude haben wir in die Feierlichkeiten zum Denkmalstag 2017 gepackt;

Ein Festwochenende  mit allem, was uns zu Gebote stand: Festgottesdienst, Kantatenkonzert, Fotoausstellung, Dankurkunden und Gaben an alle, die mit uns in diesem Projekt verbunden waren. Gemeindefest auf dem Kirchplatz, Namenswand aller Spender, Aufstellung der Förderer, der Handwerker und Berater. Ein einziges Mal an dieser Stelle muss „die bauhütte“ Mühlhausen und der Architekt Arved Danz dankbar hervorgehoben werden! Unser Dreh- und Angelpunkt.

Heute steht sie wieder da, die Dreifaltigkeitskirche- so schön anzuschauen wie lange Jahre nicht mehr  und  von außen gefeit gegen Wind und Wetter. Sie ist eine Offene Kirche. Und sie wird gebraucht! Zu Gottesdiensten, zu Konzerten, Ausstellungen, Stadtfesten, Jubiläen - und überhaupt!

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