Andachtsblatt

Ja, weicht, ihr Trauergeister! Haut ab und hört endlich auf, miese Stimmung zu machen! Wir suchen positive, gute Nachrichten.

Und welche Nachricht könnte schöner sein als diese: denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein!

Denn wir suchen echten Trost, keine billige Vertröstung. Wir suchen echten Grund zur Freude und nicht einfach alles schön harmonisch glatt geredet.

Echte Freude, echter Trost erwächst aus dem Leid heraus, dem durchlittenen Leid zum Trotz. Das wahre Leben ist dem Tod abgerungen.

Darum: singen wir mit… Duld ich schon hier Spott und Hohn, dennoch bleibst Du auch im Leide, Jesu, meine Freude!  

Bleib zuversichtlich!
Hab eine gesegnete Wochenende!
Herzliche Grüße

Steffen Pospischil

Weicht, ihr Trauergeister!


Lied, Gebete und Bibelwort und Gedanken
zum Sonntag Lätare 2026


Aus Psalm 84
Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth!
Meine Seele verlangt und sehnt sich 
nach den Vorhöfen des Herrn;
mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;
die loben dich immerdar. 
Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
und von Herzen dir nachwandeln!
Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, 
wird es ihnen zum Quellgrund,
und Frühregen hüllt es in Segen.
Sie gehen von einer Kraft zur andern
und schauen den wahren Gott in Zion.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen 
1. Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, 
Jesu, meine Zier:
ach, wie lang, ach lange ist dem Herzen bange 
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam, außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst Liebers werden. 
2. Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen 
aller Feinde frei. 
Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, 
mir steht Jesus bei.
Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle 
schrecken, Jesus will mich decken.

Aus Psalm 84
Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth!
Meine Seele verlangt und sehnt sich 
nach den Vorhöfen des Herrn;
mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;
die loben dich immerdar. 
Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
und von Herzen dir nachwandeln!
Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, 
wird es ihnen zum Quellgrund,
und Frühregen hüllt es in Segen.
Sie gehen von einer Kraft zur andern
und schauen den wahren Gott in Zion.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen

Aus dem Buch des Propheten Jesaja im 66. Kapitel:
Freuet euch mit Jerusalem 
und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! 
Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 
Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den 
Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken 
und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. 
Denn so spricht der Herr: 
„Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom 
und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. 
Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen 
und auf den Knien euch liebkosen. 
Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; 
ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. 
Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freuen, 
und euer Gebein soll grünen wie Gras.“
Dann wird man erkennen die Hand des Herrn an seinen 
Knechten und den Zorn an seinen Feinden.


Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, wahrer Gott.
Wer will dich schon hören? Deine Worte stören den gewohnten Trott.
Du gefährdest Sicherheit Du bist Sand im Weltgetriebe,
Du, mit Deiner Liebe.
Du warst eingemauert. Du hast überdauert Lager, Bann und Haft.
Bist nicht totzukriegen; niemand kann besiegen Deiner Liebe Kraft.
Wer dich foltert und erschlägt hofft auf deinen Tod vergebens,
Samenkorn des Lebens.
Jesus, Freund der Armen, groß ist dein Erbarmen mit der kranken Welt.
Herrscher gehen unter Träumer werden munter, die dein Wort erhellt.
Und wenn ich ganz unten bin, weiß ich dich an meiner Seite,
Jesu, meine Freude.
Text: Gerhard Schöne 


„Wenn endlich alles wieder normal ist, dann können wir 
wieder…“ Solche Sätze begleiten uns womöglich seit Jahren. 
Irgendetwas ist immer, das uns als nicht normal vorkommt, ob 
im ganz persönlichen Umfeld oder auch in unserm Land. 
Für die meisten in unserm Land ist es ganz normal, dass wir 
getrost planen können. Normalerweise dürfen wir uns in 
Sicherheit wiegen, dass wir vor großem Unheil verschont 
bleiben. Vielleicht haben wir uns zu sehr an daran gewöhnt? 
Manchmal erzählen Menschen von schweren Zeiten, von Krieg 
in unserem Land, von Krieg in andern Ländern. Da waren gute 
Ideen, tolle Pläne, doch immer wieder kam etwas dazwischen. 
„Das ist doch nicht mehr normal!“, hieß es. Und doch ging es 
weiter. „Es musste ja...“ 
Und tatsächlich ging es weiter, meist irgendwie anders als 
geplant. Oft wurde es gut – zumindest in der Rückschau. 
Und irgendwie sind diese Geschichten auch ganz normal. 
Sie erzählen vom Leben, das trotz allem irgendwie normal ist. 
„Wenn endlich alles wieder normal ist“ 
... dann gehen wir auch nächste Woche wieder auf Arbeit, 
wenn wir nicht krank werden; 
… dann fahren wir auch dieses Jahr in den Urlaub, falls uns 
nicht ein Unfall alle Pläne durcheinander bringt;
… dann verläuft unser Leben in den vertrauten Bahnen, wenn 
nicht der ganz normale Wahnsinn zuschlägt;
… dann feiern wir in 3 Wochen Ostern und freuen uns am 
Leben, trotz allem, was doch nicht mehr normal ist. 
… dann feiern wir Ostern dem Krieg zum Trotz, dem Leid zum 
Trotz, ja selbst dem Tod zum Trotz.
DAS ist nicht dann wirklich nicht mehr normal!
Das ist das große Wunder, das nur Gott uns schenken kann.

Gott des Lebens, wir bitten Dich für alle Menschen, die an 
Dich glauben und mit Dir leben. Stärke unser Vertrauen auf 
das Leben, das den Tod überwindet.
Wir bitten Dich für unsere Gemeinden. Erneuere uns durch 
deinen Geist und stärke uns durch Dein Wort, damit wir Deine 
frohe Botschaft lebendig und glaubwürdig bezeugen.
Wir bitten für alle, die Verantwortung tragen in der Politik, in 
der Wirtschaft und der Verwaltung. Hilf, dass ihre 
Entscheidungen dem Frieden und dem Miteinander dienen.
Wir bitten Dich für alle, die Leid tragen an Leib und Seele. 
Sende ihnen Hilfe und Helfer. Stärke und tröste sie durch 
Deinen Segen.
Wir bitten Dich für alle, die sich für andere Menschen 
einsetzen. Erhalte ihnen das Engagement und die Kraft, dass 
sie gestärkt in den Dienst der 
Nächstenliebe gehen.
Gott des Lebens, geh mit uns 
auf allen Wegen, die vor uns 
liegen, auf den guten Wegen 
und auf den schweren. Lass 
uns überall Deine heilsame 
Nähe spüren.


Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft 
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen


6. Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben, muss auch ihr Betrüben
lauter Freude sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn,
dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu, meine Freude.

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